Schultergelenk

Was macht unser Schultergelenk so besonders?
Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Dies verdangt sie ihrer besonderen Bauweise: einem kugelartigen Gelenkkopf der sich in einer flachen Gelenkpfanne bewegt. Damit das sehr bewegliche Gelenk dennoch stabil ist, ist es umgeben von einer sehr komplexen, dadurch aber auch anfällige Konstruktion aus Gelenkkapsel, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln. Insbesonder die an der Schulter ansetzenden Sehen, die Rotatorenmanschette, neigen nach Überlastung zu Entzündung oder Verschleiß, bei dauerhafter Überlastung sogar zum Sehnenriss.

Vorsorge statt Reparatur
Schulterschmerzen sind häufig Hinweis auf eine  Reizung  oder Überlastung des Schultergelenks. Wenn die Schulter regelmäßig bei oder nach Belastung schmerzt, oder gar Schmerzen in Ruhe bestehen, sollte dringend die Ursache der Beschwerden durch einen Spezialisten abgeklärt werden. Nur so kann ein dauerhafter Schaden vermieden werden. Durch eine gründliche körperliche Untersuchung, eine genauen Schmerz - und Bewegungsanalyse sowie eventuell ergänzende apparative Untersuchungen wie Ultraschall- oder Kernspin-Untersuchung (MRT) kann der Spezialist die Ursache der Beschwerden feststellen. Ist der Grund der Beschwerden exakt analysiert, kann die zielgerichtete Therapie beginnen.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Beschwerden im Schultergelenk?
Als Grundsatz bei jeder Behandlung gilt dann: „Mit möglichst sanfter Therapie zur dauerhaften Heilung!“.
Ein wichtiger Eckpfeiler ist hierbei die „konservative Therapie“. Sie steht für alle Behandlungsformen außer der Operation. Kann auf diese Weise nicht dauerhaft geholfen werden, heißt das allerdings nicht, dass der Patient mit seinen Beschwerden leben muss. Häufig ist es sinnvoller, einen Gelenkschaden zu reparieren, d.h. zu operieren, als immer nur die Symptome zu behandeln.

Durch moderne OP-Techniken wie die Arthroskopie, hat sich das Behandlungsspektrum erheblich erweitert. Bei arthroskopischen Operationen sind keine großen Schnitte erforderlich. Stattdessen werden über Zugänge von nur wenigen Millimetern eine Kamera sowie feinste Operationsinstrumente in die Schulter eingeführt und so der Schaden „durchs Schlüsselloch“ inspiziert und unmittelbar behoben. Ein solcher Eingriff ist wenig belastend und ausgesprochen risikoarm. In der Hand des erfahrenen Schulterexperten besteht durch die Arthroskopie in vielen „aussichtslosen“ Fällen die Möglichkeit, Patienten die Schmerzen zu nehmen und die Beweglichkeit und Funktion der Schulter dauerhaft wiederherzustellen. Das bedeutet natürlich ein erhebliches Stück Lebensqualität für die Betroffenen.

Ihre Schultergelenk-Spezialisten
Dr. med. Stefan Preis, Dr. med. Jörg Schroeder und Dr. med. Alexander Lages behandeln gemeinsam jährlich mehrere tausend Schulterpatienten. Sie verfügen über umfangreichste Erfahrungen im gesamten nicht-operativen und operativen Behandlungsspektrum von Schultererkrankungen.
2004 gründeten sie das WESTDEUTSCHE KNIE & SCHULTER ZENTRUM.

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