Meniskusriss
Ein Meniskusriss gehört zu den häufigsten Ursachen für Kniebeschwerden. Die rechtzeitige Diagnose und eine optimale Behandlung sind wichtige Voraussetzungen um einen dauerhaften Gelenkschaden (Arthrose) vorzubeugen.
Wie kommt es zum Meniskusriss?
Die meisten Meniskusrisse sind verschleißbedingt und werden nicht, wie man vielleicht annehmen würde, durch Sport- oder sonstige Unfälle hervorgerufen. Der Verschleiss des Meniskus ist eine natürliche Begleiterscheinung des Älterwerdens. Wenn ein solcher Verschleiss – meist unbemerkt – vorliegt, kann schon eine einzige falsche Bewegung zum Meniskusriss führen.
Wie macht sich ein Meniskusriss bemerkbar?
Typisch für einen Meniskusschaden ist ein stechender Schmerz meist auf der Innenseite des Kniegelenkes. In einigen Fällen kommt es überdies zu einer Schwellung des Knies. Verantwortlich für die Schwellung ist eine Flüssigkeitsansammlung, ein Reizerguss, im Inneren des Gelenkes. Denn durch die gestörte Gelenkmechanik produziert die Gelenkschleimhaut vermehrt Flüssigkeit, vergleichbar der Nasenschleimhaut bei Schnupfen.
Wie wird ein Meniskusriss diagnostiziert?
Im Vordergrund stehen klinische Test durch einen Knie-Spezialisten. Zur Sicherung der Diagnose sollte ggf. zusätzlich eine Kernspin (MRT) Untersuchung erfolgen. So können sonstige Schäden im Gelenk, wie z.B. ein Knorpelschaden, frühzeitig erkannt und entsprechend optimal therapiert werden.
Was ist bei einem Meniskusriss zu tun?
Ein Meniskusriss heilt nicht von selbst. Das Gegenteil ist der Fall: Ein Meniskussriss wird durch die ständige Belastung im alltäglichen Leben eher größer! Es gibt deshalb in aller Regel keine Alternative zu einer arthroskopischen Operation. Bei einer Arthroskopie (minimalinvasive Operation; Schlüssellochchirurgie) wird der defekte Meniskuss entweder geglättet oder repariert. Gerade beim Meniskusriss ist es enorm wichtig, frühzeitig die exakte Diagnose zu stellen, damit aus einem kleinen Riss kein großer Riss wird und somit vom wichtigen Meniskusgewebe mehr entfernt werden muss als unbedingt erforderlich. Vergleiche mit Karies am Zahn drängen sich hier auf: Eine Sanierung sollte nicht erst erfolgen, wenn der Schmerz unerträglich wird!
Grundsätzliche Behandlungsmöglichkeiten bei Meniskusriss sind:
Ihre Knie-Spezialisten
Durch die medizinischen Fortschritte ist für die bestmögliche Behandlung bei einem Meniskusriss ein Knie-Spezialist gefragt, der die gesamte Bandbreite der Meniskusbehandlung beherscht. Dr. med. Stefan Preis, Dr. med. Jörg Schroeder und Dr. med. Alexander Lages von der KLINIK am RING, Köln behandeln jährlich mehr als 700 Meniskusverletzungen.
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