Fettabsaugung
Für die Schönheit unters
Messer – ist der Erfolg
wirklich garantiert? (Teil 1)
Das Abrackern im Fitness-Studio ist viel langwieriger
und mühsamer als zum Beispiel eine Fettabsaugung auch Liposuktion
genannt oder Bauchstraffung. Viel zu viel leckeres Essen und Trinken
machen ein Schlankbleiben oder erst Schlankwerden auch nicht gerade
leichter.
Sandra Osweiler, freie Journalistin im Interview mit Dr. med. Rainer
Abel Vallot, dem renommierten Facharzt für ästhetisch-Plastische
Chirurgie und Spezialist für die neu entwickelte Methode der Fettabsaugung
WAL in der Klinik am Ring, Köln.
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und .
S.O.:
Herr Dr. Abel, Sie sind Spezialist für die Verschönerung
der Silhouette durch beispielsweise die Fettabsaugung. Man hört
in der Presse ja von allerlei Risiken, die auf jeden Fall gegen
eine Fettabsaugung sprechen würden?
Dr. Abel:
Die Fettabsaugung
oder Liposuktion ist neben der Brustvergrößerung
immer noch mit Abstand die beliebteste Schönheitsoperation
weltweit. Dabei möchte jeder Chirurg ein besonders schönes
Ergebnis erzielen. Risiken gibt es natürlich bei jedem chirurgischen
Eingriff. Wir versuchen jedoch diese Risiken extrem zu minimieren.
S.O.:
Mit welchen Risiken muss denn bei einer Fettabsaugung gerechnet
werden?
Dr. Abel:
Seit Jahren hat sich die Fettabsaugung
durch das Aufquellen des Gewebes mit großen Mengen an Wasser
und Lokalanästhetikum
durchgesetzt. Das birgt jedoch große Nachteile. Immer wieder
treten schwere Nebenwirkungen wie Thrombosen, Embolien oder Herzrhythmusstörungen
auf.
S.O.:
Und was tun Sie dagegen? Ich habe gehört, dass Sie als einer
der wenigen Spezialisten auf diesem Gebiet eine ganz neue Art der
Fettabsaugung
praktizieren? Die WAL.
Was macht diese Technik so anders?
Dr. Abel:
Ja, das ist richtig. Mit der Wasserstrahl assistierten Liposuktion,
kurz WAL
genannt, wird die Fettzelle nicht mehr mit großen Mengen Lokalanästhesie
aufgequollen, sondern mit Hilfe eines computergesteuerten fein vernebelten
Wasserstrahls aufgelöst. Das Absaugen erfolgt sofort nach dem
Auflösen – in einem Arbeitsgang. Schon während der
Operation sieht man genau, wo noch eine Feinmodellierung erforderlich
ist. Die WAL
erlaubt diese Kontrolle sogar in einer stehenden Position des Patienten.
Die Patienten sehen selbst sofort das Ergebnis. Sie sind dadurch
viel zufriedener und die Korrekturrate liegt unter 2%.
S.O.:
Das ist ja bemerkenswert. Aber wie sieht es mit der körperlichen
Belastung des Patienten aus? Die Fettabsaugung ist kein kleiner
Eingriff.
Dr. Abel:
Ein weiterer Vorteil der simultanen Absaugung besteht darin, dass
mit dem erweichten Fettgewebe auch die Flüssigkeit mit dem
Lokalanästhetikum
sofort aus dem Körper geholt wird. Somit sinkt die Medikamentenbelastung
für den Patienten. Durch den Einsatz eines speziellen Lokalanästhetikums
wird eine Schmerzfreiheit von bis zu 12 Stunden erreicht. Deshalb
können 90% der Operationen unter örtlicher Betäubung
und ambulant durchgeführt werden. Außerdem ermöglicht
die WAL
eine um bis zu 50 % kürzere Operationszeit.
S.O.:
Wie sieht es denn für solche Patienten aus, denen Sie sehr
viel Fett entfernen? Oft entsteht doch bei extrem übergewichtigen
Patienten eine so genannte Schürze?
Dr. Abel:
Nach einer Fettabsaugung
oder auch nach Schwangerschaften – wir haben es hier nicht
nur mit extrem übergewichtigen Personen zu tun – kommt
eine Bauchdeckenstraffung
in Frage.
Damit kann in einer Operation eine weitere Konturverbesserung erreicht
werden.
S.O.:
Wie gehen Sie bei einer Bauchstraffung
vor?
Dr. Abel:
über einen in der Sliplinie verlaufenden Hautschnitt wird die
Bauchhaut abgelöst und die überschüssige Haut nach
sorgfältiger Planung modellierend entfernt. Die zumeist erschlaffte
Bauchmuskulatur kann jetzt sehr nachhaltig und dauerhaft gestrafft
werden, was zu einer deutlichen Verbesserung der Silhouette führt.
Moderne Straffungstechniken machen sich dabei das körpereigene
Bindegewebe zunutze, indem die Haltefasern der Bauchwand nicht wie
früher komplett durchtrennt, sondern in einer straffenden Technik
gerafft werden.
S.O.:
Das ist sicher viel schonender?
Dr. Abel:
Auf jeden Fall. Die Patienten verbleiben bei uns nach der Operation
höchstens 1-2 Tage in der Klinik. Die Naht der Haut erfolgt
mit sich selber auflösenden Fäden. So wird dem Patienten
eine unangenehme Nahtentfernung erspart.
S.O.:
Herr Dr. Abel, zu guter Letzt würde ich gerne noch auf die
Brustvergrößerung
eingehen. Was sagen Sie als Schönheitschirurg
dazu? Sollte sich Frau nicht so annehmen, wie sie ist?
Dr. Abel:
Es gibt dutzend Gründe, warum eine Frau mit ihrer Brust nicht
zufrieden ist: 60 - 80% der Frauen sind - je nach Lebensabschnitt
- unglücklich über das Erscheinungsbild ihrer Brust. Am
meisten wird über die Brustvergrößerung nachgedacht.
Die Form und Größe wie sie sich ihre Brüste wünscht,
ist dabei äußerst unterschiedlich und unterliegt höchst
individuellen Empfindungen.
S.O.:
Ok, wenn sich die Patientin nun dazu entschlossen hat, ihre Brust
operativ verändern zu lassen. Worauf sollte sie besonders achten?
Dr. Abel:
Wir warnen vor allem vor Billig-OPs im Ausland. Mal eben zwei Silikonkissen
einbringen, wie es oft in den Medien gezeigt wird, führt oft
zu katastrophalen Ergebnissen und zu einer erschreckend hohen Korrekturrate.
Mehr als 15% der chirurgischen Eingriffe in unserem Facharztzentrum
für ästhetisch-plastische
Chirurgie sind mittlerweile Korrekturoperationen von schief
gelaufenen Brust OP.
S.O.:
Wirklich? Sicher ist auch die Qualität des Implantats bei einer
Brustvergrößerung sehr unterschiedlich zu bewerten. Oder
was sagen Sie als Facharzt dazu?
Dr. Abel:
Die Wahl des Implantats
ist hierbei äußerst wichtig, damit keine nachträglichen
Komplikationen auftreten. Wir verwenden ausschließlich amerikanische
Silikonimplantate
der neuesten Generation. Bei diesen Implantaten wird von den Herstellern
eine lebenslange Material– und Austauschgarantie gegeben –
ein echtes Plus an Sicherheit für lebenslange Freude an der
schönen, „neuen“ Brust.
S.O.:
Herr Dr. Abel, ich sehe, bei Ihnen kann man sich sehr gut aufgehoben
fühlen. Ich danke Ihnen für das aufschlussreiche Gespräch.
Die KLINIK am RING in Kürze:
1994 eröffnete die KLINIK am RING als eine der ersten fachübergreifenden, fachärztlich geführten Privatkliniken in Köln. Als § 30 GewO staatlich konzessionierte Klinik verfügt sie auf 5 Etagen über eine Bettenstation mit 21 Betten und 9 Belegabteilungen: Anästhesie, ästhetisch-Plastische Chirurgie, Dermatologie, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Implantologie/Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Orthopädie, Urologie und Zahnheilkunde. Dank guter infrastruktureller Anbindung ist die KLINIK am RING auch komfortabel aus Städten wie Bochum, Bonn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Wuppertal, komplett NRW und darüber hinaus erreichbar.
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