AMBULANTE OPERATION FÜR NAHEZU JEDEN VORFALL: THESSYS
Als erste Klinik in Nordrhein-Westfalen und eine der sehr wenigen bundesweit bieten wir unseren Patienten die Möglichkeit einer minimal-invasiven, perkutan-endoskopischen Bandscheibenoperation für fast alle Formen des Bandscheibenvorfalls, d.h. auch für Bandscheibenvorfälle, die bis jetzt nur offen mikroskopisch operiert werden konnten.
Seit kurzem ist es nämlich möglich, mit Hilfe des neu entwickelten THESSYS-Systems, auch Bandscheibenvorfälle, die im Wirbelkanal teilweise nach unten oder oben verlagert sind, minimal-invasiv, endoskopisch in örtlicher Betäubung zu operieren. Der Eingriff kann ambulant oder mit einer Übernachtung durchgeführt werden. Der Hautschnitt ist ca. 7 mm lang, der Wirbelkanal wird nicht eröffnet, sondern der Zugang zum Bandscheibenvorfall erfolgt über eine bereits anatomisch vorhandene seitliche Öffnung zwischen den Wirbeln (Foramen intervertebrale). Dementsprechend entstehen keine Narben im Wirbelkanal. Unter endoskopischer Sicht mit gestochen scharfen Bildern wird der Vorfall mit Mikroinstrumenten entfernt und der Nerv befreit.
Der Unterschied zur YESS-Methode, die wir schon länger im Einsatz haben, besteht darin, dass das Foramen in diesem Fall mit Spezialfräsern erweitert wird, so dass auch im Wirbelkanal verlagerte Vorfälle gut erreicht werden können. Eine Kombination aus beiden Methoden ist aber ebenfalls möglich. Bei Bedarf kommt auch eine spezielle Laser-Sonde zum Einsatz. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr gut und viel versprechend, so dass unsere meisten Patienten die Wahl zwischen einer mikrochirurgischen Operation in Vollnarkose und einer endoskopischen Operation in örtlicher Betäubung haben.





