Der  Knochenschwund - die Kieferkamm-Atrophie

Was passiert, wenn der Kieferknochen nicht richtig belastet wird?
Nach Verlust eines, mehrerer bzw. aller Zähne wird der Kieferknochen im zahnlosen Bereich physiologisch nicht mehr belastet. Bei fehlender physiologischer Belastung kommt es zu einem ausgeprägten Knochenschwund, einer Alveolarkammatrophie: Der Knochen bildet sich mehr und mehr zurück. Der Kieferkamm wird immer dünner und flacher.

Vielfältige Probleme häufen sich: Die anderen Zähne verschieben sich, weil sie keinen Halt mehr finden, die Prothese wird immer lockerer, passt und hält immer weniger. Das ist nicht nur unangenehm und oftmals peinlich, das tut auch weh. Die schlecht sitzende Prothese führt zusätzlich zum Knochenschwund bis hin zum vollständigen Verschwinden des Kieferkammknochens. Lesen Sie hier mehr >

Wird eine Krone, eine Brücke oder ein totaler Zahnersatz von ein oder mehrere Implantaten getragen, wird eine fast physiologische Belastung des Knochens wieder hergestellt und der Knochenschwund vermieden. Wann immer möglich, sollte ein gezogener Zahn sofort durch ein Implantat ersetzt werden (Sofortimplantation). Bei vorausgegangenem Infekt bzw. schlechter Schleimhautverhältnisse sollte dies nach 4-8 Wochen geschehen (verzögerte Implantation).

Doch selbst, wenn Sie jetzt mit dem Problem Knochenschwund kämpfen, weil Sie schon länger eine schlecht sitzende Prothese tragen, fragen Sie uns nach Implantaten. Wir sind mittlerweile in der Lage, Knochensubstanz wieder aufzubauen. Die moderne Medizin macht einen festen Biss wieder möglich.

Knochenschwund