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Medical needling - die perkutane Kollageninduktion

Eine effektive und schonende Therapie zur Behandlung von Falten, Narben und Schwangerschaftsstreifen 
 

Es stehen uns heutzutage die unterschiedlichsten Therapieverfahren zur Verfügung, um persönlich störende Hautveränderungen, Falten, Aknenarben, Schwangerschaftsstreifen oder ähnliches zu behandeln.

 

Betrachten wir die Behandlung von Falten oder der Folgen der Hautalterung durch Sonneneinstrahlung, so galten lange die chemischen Peeling oder aber auch Abschleifbehandlungen, ebenso wie Laser Behandlungen als Methoden der Wahl.

 

Dies hat sich im Sinne einer für den Patienten schonenden Therapie gewandelt.


Die meisten der oben angesprochenen Techniken haben  den Nachteil,  dass die gesamte Oberhaupt, die sogenannte Epidermis, abgetragen wird und sich über Tage bis Wochen regenerieren muss.

 

Dies geht zumeist einher mit starker Krustenbildung, Schmerzhaftigkeit und auch der Gefahr von Infektionen. Später kann die Haut empfindlicher, heller und durchscheinender sein. Die Pigmentierung bei Sonnenlicht kann eventuell dauerhaft gestört bleiben. 


All dies sind Punkte, die einem als Patienten die Entscheidung zu invasiven Oberflächenmaßnahmen wie Laser oder tiefes Peeling schwer machen. Als schonende Alternative dazu wurde das sog. Dermaneedling / perkutane Kollageninduktion erforscht und seit Jahren erfolgreich auch an großen Universitätskliniken eingesetzt: 

Indikationen:

  • Falten in Gesicht und Decolletee
  • Schwangerschaftsstreifen sog. Striae distensae
  • Acnenarben
  • Mundfalten
  • Krähenfussfalten
  • Erscheinungen der Hautalterung

Wie müssen wir uns die Behandlung Wirkung vorstellen?

Für die Behandlung wird ein mit 1,5-3 mm langen feinen Nadeln besetzter Roller in mehreren übereinander überlappenden Folgen über die Haut geführt. Dabei entstehen tausende und Abertausende kleiner Mikrostiche in einer festgelegten Schicht der Lederhaut. Man kennt dieses von einem Nadelstich.

 

An jeder dieser Stellen entsteht in der Lederhaut ein winziges Blutströpfchen welches in unserem Körper eine Kaskade von Wundheilungsvorgängen auslöst.

Was passiert dabei?

Auf den oben beschriebenen Reiz hin senden Thrombozyten, das sind unsere Blutplättchen, sowie Abwehrzellen eine Vielzahl von Wachstumsfaktoren aus, die dann ihrerseits Bindegewebeszellen zur Bildung von Eiweißen und besonders zur Bildung von Elastin und Kollagen Typ I anregen.

 

Daran sind besonders sog. Fibroblasten beteiligt, die in der Lage sind ein qualitativ hochwertiges netzartiges Gerüst aus neuem wertvollem Kollagen in der Lederhaut zu bilden. Interessanterweise ist die Qualität des Kollagens bei dieser Behandlung weit höher als bei allen anderen vergleichbaren Techniken. Parallel dazu spielen sich in den kleinsten Blutgefäßen, den Kapillaren, ähnliche Prozesse ab. Ihre Innenverkleidung, das Epithel, reagiert auf die von den Mikronadeln gesetzten Reize in Form von Wachstum.

 

Epithelzellen teilen sich und sprossen zu neuen Kapillaren aus. Diesen Vorgang nennt man Neo-Angiogenese. Er führt dazu, dass die Haut besser durchblutet und somit deren Regenerationsfähigkeit gesteigert wird.


Durch das Auftragen geeigneter Produkte, beispielsweise Vitamin C, das sie Kollagenneubildung unterstützt, kann der Prozess der Neo-Kollagenese und Neo-Angiogenese wesentlich verbessert werden

Wie läuft die Behandlung ab?

Werden großflächigere Ariale wie klassischer Weise das Gesicht, der Hals und das Dekolletee oder im Falle von Schwangerschaftsstreifen der gesamt Bauch oder die Oberschenkel behandelt, empfiehlt sich eine schonende Kurznarkose für 15-20 min. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt.

 

Am Ende der Operation treten kleine Bluttröpfchen aus, die Haut ist gerötet und  wird in den nächsten Stunden anschwellen. Ein leichtes Hitzegefühl oder Brennen sind die typischen Begleiterscheinungen. Was bleiebt sind viele kleine Blutungspunkte in der Haut, wie ganz dunkle Sommersprossen. Die Haut selber ist  geschlossen und blutet nicht.

Auf was ist hinterher zu achten?

Die oben beschriebene Behandlung geht nicht mit offenen Wundverhältnissen einher, insgesamt ist die Heilungsphase kurz; eventuell ist es sinnvoll in den ersten Stunden nach der Behandlung feuchte Kompressen auf die Haut aufzulegen um noch austretendes Sekret aufzunehmen.

 

Nach ca. 60-90 min wird die Haut  Weise gereinigt und es können Salben mit einem hohen Anteil an Vitamin A und C aufgetragen werden. Sinnvoll ist es auch mit dieser Cremebehandlung schon 4 Wochen vor der Behandlung zu beginnen, um die Haut entsprechend vorzubereiten.

 

Nach einem Zeitraum von 3-8 Tagen ist der Schwellungszustand abgeklungen. In den ersten Tagen kann es sinnvoll sein ein leichtes Schmerzmittel zu nehmen.

 

Im Laufe der folgenden 6-8 Wochen kommt es im Gewebe zu den oben beschriebenen, gewünschten positiven Umbauvorgängen. In experimentellen Studien hat sich interessanterweise gezeigt, dass unsere Oberhaut nach einer solchen Behandlung nach ca. acht Wochen mit einer Stärkung von bis zu 150 % reagiert.

 

Durch die hohen Spiegel von Wachstumsfaktoren , welche unser eigener Körper in dieser Zeit auschüttet, kommt es zu einem so genannten Remodelling, was nichts anderes ist als eine Verbesserung des Bindegewebgerüst unserer Haut. Vervollständigt wird dies durch die Erkenntnis dass sich unsere Oberhautzellen fast wie vor zehn oder 15 Jahren in geordneter Form und normaler Dicke mit normal angeordneten Kollagenfasern restrukturiert haben.

 

Die Behandlung kann je nach subjektiv definiertem Ziel problemlos im Abstand von acht Wochen wiederholt werden bis das gewünschte medizinisch Machbare erreicht wird.

 

Sie haben noch Fragen? Stellen sie uns gerne Ihre Fragen online oder vereinbaren sie eine kostenfreien Beratungstermin unter 0221-92424-280

 

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